Computerleistung - Wie Sie die Leistung Ihres Computers aufrecht erhalten!
Was macht einen Computer schnell oder langsam? Viele Computer Benutzer bemerken, dass der einst so schnelle Rechner mit der Zeit zur lahmen Ente wird. Dies wird dann auf das Alter der Maschine geschoben und man schaut sich dann vielleicht nach einem Ersatz um und investiert in einen neuen Computer.
Aus zahlreichen eMails, die wir erhalten, kann ich sehen, dass hier einige Missverständnisse vorhanden sind. Damit Sie die Ursache finden und korrekt beseitigen können, sollten Sie folgendes wissen:
Die Leistung eines Computers hängt ab von
- der Prozessorleistung
- dem Arbeitsspeicher
- der Grafikkarte
- der Zeitdauer für den Lese- und Schreibzugriff
Der Prozessor, auch CPU genannt, ist eigentlich schnell und wird von normalen Büroanwendungen selten voll, für eine längere Zeit beansprucht. Anders sieht das mit dem Arbeitsspeicher aus. Heutige Computer haben mindestens 256 MB Arbeitsspeicher, meistens sind es 512 MB oder gar 1 GB.
Ihr Computer tut sich schwer, wenn dieser Arbeitsspeicher nicht groß genug ist. Dies heißt nicht, dass 256 MB nicht ausreichen würden, da es auch darauf ankommt, welche Programme, Anwendungen, Dienste, etc. schon beim Start des Rechners ihren Teil im Arbeitsspeicher belegen. Wie das mit Ihrem Rechner ausschaut können Sie im Task-Manager sehen. Den Task-Manager erreichen Sie durch einen rechten Mausklick auf Ihrer Taskleiste (die blaue Leiste am unteren Rand des Bildschirms).
Wenn Sie zum Beispiel viele Anwendungen gleichzeitig geöffnet haben wird allein schon durch die Anwendungen eine Menge an Arbeitsspeicher aufgebraucht. Wird der Arbeitsspeicher dann noch dafür benötigt, größere Datenmengen zu bearbeiten und zu speichern, dann braucht der Prozess eben, bei weniger Arbeitsspeicher, länger als bei mehr Arbeitsspeicher. Da geht es nicht einmal darum wie lange mehr, sondern einfach nur darum, dass man erkennen kann, dass es eben länger dauert, wenn mehr Arbeitsschritte durchgeführt werden müssen.
Wenn Ihr Arbeitsspeicher genügend Platz hat dann kann er die Daten aufnehmen und in einem Rutsch auf die Platte schreiben (mal angenommen, da da auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen).
Damit Sie mit Ihrem Computer schneller arbeiten können, sollten Sie dies berücksichtigen. Je mehr Prozessorzeit und Arbeitsspeicher von Programmen und Anwendungen bereits beansprucht wird, desto "langsamer" wird die aktuelle Anwendung sein. Da können Sie noch so einen schnellen Prozessor haben und noch so viel Arbeitsspeicher einbauen, irgendwann stößt auch der schnellste Rechner an seine Grenzen, wenn man unbedacht damit umgeht.
Ein weiterer Baustein, der mit Geschwindigkeit zu tun hat, stellt die Grafikkarte dar. Die Grafikkarte muss die verarbeiteten Daten auf Ihrem Bildschirm anzeigen. Eine langsame Grafikkarte braucht dafür halt länger als eine schnellere. Bei Spielen merken Sie das, bei Office Anwendungen sollten Sie da seltener ein Problem haben.
Bei der Zeitdauer des Lese- und Schreibzugriffes hängt es zum einen davon ab, wie schnell sich Ihre Festplatte dreht, in der Regel mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und zum anderen davon, ob genügend zusammenhängender Festplattenspeicher vorhanden ist. Das Thema zusammenhängender Festplattenspeicher haben wir ausführlich auf unserer Diskeeper Webseite beschrieben. Eine regelmäßige Defragmentierung und mit regelmäßig meine ich täglich und nicht wie allgemein angenommen einmal im Monat oder alle vierzehn Tage. Je öfter Sie defragmentieren, desto kürzer sind die Defragmentierungszeiten und je schneller läuft Ihr System. Die Diskeeper Funktion "Smart Scheduling" übernimmt dies voll automatisch, ohne dass Sie sich je wieder darum kümmern müssen. Dies gilt auch für Windows Server.
Auch bei der Defragmentierung gilt: Je mehr Fragmente sich angesammelt haben + je größer die Festplatte + je weniger freier Festplattenspeicher = desto länger dauert eine Defragmentierung. Um schnellere Defragmentierungen durchzuführen hilft es öfter zu defragmentieren und genügend freien Speicher zu haben.
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