Windows Desktopsuche
Mittlerweile gibt es die Desktopsuche von Microsoft in der Version 2. Wir hatten vor längerer Zeit schon mal über die Google Desktopsuche und die von Microsoft berichtet.
Bei Google störte es uns, dass der Index, also die Informationen über den Inhalt Ihrer Festplatte(n) auf einem Webserver bei Google gespeichert werden. Na, ich möchte nicht Informationen meiner Steuererklärung auf einem fremden Server haben oder meine Kreditkarten und Girokonto Informationen. Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste, sagt man doch so schön.
Die Desktopsuche von Microsoft war damals einfach zu hungrig, was die Systemleistung eines PCs doch deutlich beeinträchtige. Also auch nicht das Wahre.
Mittlerweile ist es aber anders!
Microsoft hat, meiner Meinung nach, mit der Version 2 ein Produkt abgeliefert, das auf den meisten mordernen Computern reibungslos funktionieren sollte.
Warum sollte ich eine Desktopsuche installiert haben?
Ich kann schwer für andere sprechen, aber mir leistet ein solches Tool wirklich einen großen Dienst. Meistens musste ich mal wieder ein Stück Information in einer eMail finden, wozu ich die Outlook Suche startete und dann einen Kaffee trinken ging.
Die Suchfunktion in Hilfe und Support braucht ja auch so seine Ewigkeit.
Aber was tun?
Nun, jetzt mit der neuen Windows Desktopsuche geht das alles super, super schnell. Die Kriterien, die ich auswählen kann um eine Suche einzuschränken, gefallen mir sehr gut.
Ein Ergebnis habe ich in Sekunden. Sei es Informationen aus einer eMail oder einer Datei. Sei es auf meinem lokalen Rechner oder auf unserem Server. Ja, ich könnte sogar den Computer meiner Frau, der auch im Netzwerk hängt, durchsuchen.
Wie gesagt, dieser Vorgang geht super schnell.
Die Menge an möglichen Treffern hingegen kann schon mal überfordern. 500 Treffer zu einem Suchbegriff machen einem das Leben ja auch nicht unbedingt einfacher.
Hier hilft es die Suche genauer zu beschreiben.
Nehmen wir mal an ich will in einer Datei etwas ändern und weiß nun nicht in welcher Datei ich das tun muss. Das mag sich vielleicht komisch anhören, aber bei unseren Webseiten habe ich bestimmt keine Lust mir Hunderte von Programmdateien mit Namen zu merken.
Als Suche schreibe ich dann z.B. "Author" (eine Information, von der ich weiß, dass sie in der Datei vorkommen sollte. Jetzt kenne ich auch noch die Dateiendung ".ascx" und die Sucheingabe sieht wie folgt aus:
author +ascx
Alle nicht .ascx Dateien werden ausgelassen und nach Sekunden habe ich meine Treffer, öffne die Datei und nehme meine Änderung vor.
Worauf Sie bei der Windows Desktopsuche achten sollten:
- Das erstellen des Indexes kann Stunden oder gar Tage dauern, je nachdem wie viele Dateien vorhanden sind. Da die Suche angehalten wird, wenn Sie mit Ihrem Computer arbeiten, beeinträchtigt das zumindest nicht die Leistung.
- Es werden eine Menge "gelöschter" Index-Dateien anfallen. Das kann schnell in die GB gehen. Schauen Sie mal öfters in Ihren Papierkorb und entfernen Sie diese Dateien, damit er nicht überquilt. Da ich
Undelete benutze bin ich mir nicht 100%ig sicher, ob der Papierkorb das überhaupt aufhebt.
- Sie sollten genügend freien Festplattenspeicher haben. Bei mir nimmt die Desktopsuche 1,71 GB auf der Platte ein.
Den Download gibt es kostenlos:
Microsoft Desktopsuche Download und detailierte Informationen
RSS-Feed-SWA RSS ?
Bookmark bei: