Den Bildschirm optimal einstellen
Ihr Computer besteht aus vielen verschiedenen Teilen und die meiste Zeit verbringen Sie damit auf Ihren Monitor zu schauen.
Aber wie viele von uns nehmen sich die Zeit um sicherzustellen, dass der Monitor die optimale Qualität liefert. Schließlich schauen viele von uns für Stunden täglich auf den Bildschirm vor unserer Nase und die bestmögliche Qualität schont Ihre Augen.
Da ist schon etwas mehr möglich, als nur den Monitor an Ihre Grafikkarte anzuschließen und ihn anzuschalten. Es gibt ein paar weitere Einstellungsmöglichkeiten, die Ihnen dabei helfen können, dass Sie auf das bestmögliche Bild schauen und Ihre Augen schonen.
Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie die in Windows XP eingebauten Bordmittel für eine optimale Einstellung Ihres Monitors benutzen können.
Zuerst gehen wir an die Monitoreinstellung im Windows XP selbst ran, bevor wir uns an die Einstellung am Monitor machen. Der beste Weg diese Einstellungsmöglichkeiten zu erreichen ist ein rechter Mausklick auf Ihren Arbeitsplatz, also einfach auf dem Bildschirm. Wählen Sie nun Eigenschaften,

was das Fenster EIGENSCHAFTEN VON ANZEIGE öffnet. Vielleicht haben Sie dieses Fenster ja schon mal früher gesehen, als Sie Ihren Bildschirmschoner einschalteten oder änderten.

Was Sie vielleicht nicht angeschaut hatten war der Reiter EINSTELLUNGEN, ganz rechts. Hier sehen Sie ein Bild mit einem Monitor und darunter finden Sie die Angaben zu Ihrem Bildschirm und der installierten Grafikkarte.

Da steht zum Beispiel etwas wie "Plug and Play Monitor NVIDIA GeForce FX 5900XT". Der Eintrag "Plug and Play" besagt, dass Ihr Monitor installiert ist, Sie jedoch nicht den dazugehörigen Gerätetreiber dafür auf Ihrem Rechner haben. Es ist nicht unbedingt notwendig den richtigen Treiber zu haben, da Windows XP Ihren Monitor erkennt und ihn als "Plug and Play" Monitor einstuft. Dies funktioniert schon gut genug, damit Sie arbeiten können.
Wie auch immer, es tut nicht weh den richtigen Gerätetreiber zu installieren. Warum erklären wir etwas später.
Falls Sie Ihren Bildschrim erst vor Kurzem gekauft hatten, dann haben Sie wahrscheinlich noch die CD, die mitgeliefert wurde. Diese CD enthält die Treiber für den gekauften Bildschirm. Installieren Sie den Treiber für Windows XP, falls Sie das nicht getan hatten.
Wenn Sie Ihren Bildschirm schon eine Weile haben oder die CD nicht mehr finden, dann finden Sie den Treiber auf der Webseite des Herstellers Ihres Bildschirms. Sie fragen sich vielleicht, warum Sie einen Treiber für einen Bildschirm brauchen, der einwandfrei funktioniert.
Jeder Monitor ist anders, weshalb es eine gute Idee ist, Windows XP genau zu sagen, welche Hardware Sie tatsächlich installiert haben. Warum dem so ist, wird gleich etwas klarer.
Die Auffrischungsrate
Was Sie auf Ihrem Bildschirm sehen wird andauernd erzeugt. Alles was Sie auf Ihrem Bildschirm sehen besteht aus Dots oder Pixeln. Diese Dots/Pixel werden, wie bei einem Fernseher, fortwährend aufgefrischt, also neu dargestellt. Die physikalische Einheit dafür nennt man Hertz (Hz).
Unglücklicherweise kommt Windows voreingestellt mit einer Auffrischungsrate von 60 Hz, was keine gute Idee ist, da dies zu einer Überanstrengung der Augen und zu Kopfschmerzen führen kann. Dies ist typisch für CRT Bildschirme (Röhrenbildschirme) und der Art und Weise, wie das Bild erstellt wird - weniger wichtig ist es bei LCD Bildschirmen. Es lohnt sich aber auch hier allemal die Einstellung korrekt vorzunehmen.
Hier kommt nun der richtige Treiber ins Spiel, da Windows dann genau weiß, was die maximale Auffrischungsrate für Ihren Bildschirm ist.
Um dies zu ändern gehen Sie wie folgt vor:
Wie bereits zuvor beschrieben, öffnen Sie wieder das Fenster Eigenschaften von Anzeige und klicken dann auf Erweitert.

Klicken Sie auf den Reiter Monitor

Klicken Sie nun auf das Drop-Down-Menü und wählen Sie den höchstmöglichen Wert aus.
Die Windows XP Standardeinstellung ist 60 Hz. Ändern Sie dies zum höchstmöglichen Wert, wahrscheinlich 75 Hz, wenn Sie einen Flachbildschirm haben. CRT, also Röhrenbildschirme, haben da einen höheren Wert.
Wenn Sie den richtigen Treiber für Ihren Bildschirm installiert haben, dann können Sie keinen höheren Wert einstellen, als den maximalen, den Ihr Bildschirm verkraftet.
Falls Sie nicht den passenden Treiber installiert haben kann es vorkommen, dass Sie die Auffrischungsrate zu hoch einstellen. Ihr Bildschirm wird dann wahrscheinlich schwarz und es kommt eine Fehlermeldung. Dies ist weiter kein Problem da Windows XP die Einstellung wieder rückgängig macht und zur letzten guten Einstellung umstellt.
Mit der Auffrischungsrate optimal eingestellt können Sie sich jetzt daran machen die Auflösung unter die Lupe zu nehmen.
Die Auflösung
Das Bild auf Ihrem Bildschirm wird mittels einer Menge von Dots oder Pixel erzeugt. Je mehr Pixel Sie haben, desto schärfer wird das Bild dargestellt. Dies ist besonders so bei den LCD Bildschirmen, da die Auflösung von der Bildschirmgröße und der Art des Monitors abhängig ist. Man spricht dabei von XGA, UXGA und so weiter. Dazu haben wir dann noch Einstellungen wie 1024x768 und 1280x1024.
Diese Zahlen repräsentieren die Auflösung, mit der Ihr Bildschirm ins Rennen geschickt wurde oder die Einstellung, mit der Ihr Bildschirm das beste Bild darstellen kann.
Gehen Sie wieder ins Display Fenster, wo Sie die Auflösung mittels des Schiebers verändern können.

Auch hier gilt: Falls Sie den richtigen Treiber installiert haben, dann können Sie die Auflösung nicht größer einstellen, als es für Ihren Bildschirm geeignet ist.
Mit größeren Bildschirmen und einer Auflösung von 1600 x 1200 oder sogar schon bei 1280 x 1024 können die auf dem Bildschirm dargestellten Objekt recht klein ausfallen. Anstatt die Auflösung zu reduzieren empfiehlt es sich hier, die von Windows XP bereitgestellte Option zu benutzen und einfach die Symbole größer zu machen.
Um dies vorzunehmen gehen Sie wieder zu Monitor-Eigenschaften (rechter Mausklick auf dem Arbeitsplatz, dann Eigenschaften) und wählen Sie den Reiter DARSTELLUNG. Danach auf den Kopf EFFEKTE... klicken.

Machen Sie einen Hacken bei GROßE SYMBOLE VERWENDEN. So haben Sie die beste Auflösung für Ihren Bildschirm und sind in der Lage die Symbole besser erkennen zu können.

Noch ein Wort zu Treibern
Sie sollten regelmäßig die Treiber für Ihre Grafikkarte kontrollieren. Sie werden überrascht sein wie oft für diese ein Update erhältlich ist, sogar für ältere Karten. Nehmen Sie nicht einfach an, dass es nicht wert ist ein Update zu installieren, nur weil Ihre Grafikkarte keine Probleme macht.
Treiber Updates haben einen Grund. Oft sind diese Updates wegen Problemen mit Spielen gemacht worden. Zum Beispiel: Ein neues Spiel kommt auf den Markt, welches nun Probleme verursacht. Als der Treiber programmiert wurde gab es dieses Spiel noch nicht. Auch werden oft neue Features hinzugefügt.
RSS-Feed-SWA RSS ?
Bookmark bei: